27 Juni, 2016

Bitte noch eine Vokabelübung!!!

Das ist die Standardreaktion von Schülern, wenn man mit ihnen Vokabeln mit Hilfe von Kahoot wiederholt - Vokabellernen als interaktiver Wettstreit. Aber natürlich funktioniert das Prinzip auch mit allen anderen Inhalten.

Die Idee von Kahoot ist es, dass alle Schüler einer Klasse aktiv und gleichzeitig an einer Übung beteiligt sind. Alle antworten simultan auf Multiple Choice Fragen, indem sie eine der möglichen Optionen auf dem Smartphone oder Rechner anklicken. Für korrekte Antworten gibt es Punkte und wer am schnellsten antwortet erhält nochmals einen Bonus.
Nach jeder Fragerunde wird das aktuelle Ranking der Teilnehmer eingeblendet.

Die Plattform bietet zum Einstieg eine große Zahl öffentlicher Quizze ("Kahoots"), auf die man nach der (kostenlosen) Registrierung als Lehrer zugreifen kann. Man startet das Quizz, ein Zugangscode wird generiert und die Schüler können sich damit auf der Website ohne Registrierung in das Spiel einwählen. Hier ein Beispiel für Deutsch als Fremdsprache.

Gerade der Wettbewerbscharakter schafft eine unglaubliche Motivation, darüber hinaus ist auch die Möglichkeit, das eigene Smartphone als Eingabegerät nutzen zu können ungemein reizvoll für die Schüler.
Somit lässt sich auch eine zusätzliche Motivation für das Lernen von Vokabeln und anderen Lerninhalten schaffen: beim folgenden Kahoot besser abzuschneiden als die anderen in der Klasse...


Eine kurze Erläuterung bietet dieses Video:

14 Juni, 2016

Bessere Noten - schlechtere Schüler!

Die Welt berichtet über die zunehmenden Bildungsdefizite in Deutschland. Demnach steigt die Zahl der Abiturienten, auch die Notenschnitte werden besser, aber die Fähigkeiten der Studienanfänger und Auszubildenden lassen immer mehr zu wünschen übrig. Grund für diese Entwicklung ist einerseits, dass das Anforderungsniveau für Schulabschlüsse - politisch gewollt - dramatisch abgesenkt wurde, andererseits, dass immer mehr Studierende auch ohne klassisches Abitur an die Unis gehen können.
Die Defizite gehen so weit, dass z.B. Germanistikstudenten zum Teil nicht korrekt schreiben können.
Universitäten und Ausbildungsbetriebe müssen demnach zunehmend "Brückenkurse" anbieten, um die Defizite auszugleichen. Trotzdem steigt die Quote der Studienabbrecher und der Anteil derjenigen, die eine Ausbildung vorzeitig abbrechen - siehe die Grafik.
Den gesamten Bericht mit vielen Statistiken gibt es auf der Website der Welt.