26 Juni, 2017

Youtube statt Schule

Inzwischen entdecken auch renommierte Medien wie die FAZ das riesige Potenzial, das Erklärvideos im Internet haben.
In einem interessanten Artikel werden dort die Vorteile dieser Form des Frontalunterrichts dargestellt und Beispiele für erfolgreiche Kanäle gegeben, die auf youtube mit Nachhilfeangeboten vertreten sind.
Zum Artikel geht es hier.

07 Juni, 2017

Formative Evaluation mit Quizizz

Extrem interessant für Lehrer: formative Evaluation funktioniert hervorragend mit Quizizz, einem kostenlosen Online-Tool, dass auf spielerischer Basis detailliert den Wissensstand der Schüler abbildet.

So kann man genau auf die aktuelle Lernsituation abgestimmte Multiple Choice Fragen stellen, die jeder Schüler dann in seinem eigenen Tempo durcharbeiten kann. Am Ende ergibt sich ein gutes Bild über den aktuellen Wissensstand jedes Schülers und die Themenbereiche die gut/schlecht beherrscht werden (Details siehe Präsentation unten).

Bei der Erstellung eines Quizzes kann man entweder selbst Fragen erstellen, oder auf den riesigen Pool bereits bestehender Fragen zurückgreifen, was die Arbeit noch einmal deutlich minimiert.

Quizizz kann man sowohl direkt im Unterricht einsetzen, aber es ist auch möglich, den Schülern die Bearbeitung eines Quizzes als Hausaufgabe zu geben.

Was die Hardware angeht, so funktioniert die Applikation mit jedem Browser - sehr gut kann hier das Smartphone in den Unterricht integriert werden.

Für die Schüler steht dabei der Wettbewerbscharakter im Vordergrund, aber es entsteht auch ein Bewusstsein über die eigenen Stärken und Schwächen. Insgesamt finden die Schüler das Tool sogar noch interessanter als z.B.  Kahoot, über das wir ebenfalls schon berichtet haben.

Zur Website: quizizz.com

Hier eine Präsentation zur Nutzung von Quizizz zum Durchklicken:


In diesem Video wird die Funktion von Quizizz kurz dargestellt:

04 Juni, 2017

Programmierer sind Nerds, Grundschullehrer total sozial und Verkäufer extrovertiert - alles Quatsch?

Ganz im Gegenteil: laut einer Studie des DIW in Zusammenarbeit mit der FAZ ist es durchaus möglich, vom Beruf einer Person auf deren Charaktereigenschaften zu schließen.

Per Selbsteinschätzung ordneten sich z.B. Angehörige "typischer" Berufsgruppen als besonders "extrovertiert" ein - Versicherungskaufleute, Künstler, Friseure, Verkäufer. Als "introvertiert" beschrieben sich dagegen Programmierer, Systemadministratoren, technische Zeichner, Maurer und (eigentlich überraschend Hausärzte ein.
Insgesamt eine interessante Lektüre zum Zusammenhang zwischen Berufswahl und Persönlichkeitsstruktur auf der Website der FAZ.


10 Mai, 2017

Kopfrechnen macht glücklich und hilft sparen!

So wird es jedenfalls in einem Artikel der FAZ geschildert. Dargestellt wird, wie der Rechenkünstler Gert Mittring mit relativ einfachen Tipps hilft, die Probleme des Kopfrechnens mit den vier Grundrechenarten und auch mit der Zins- und Zinseszinsrechnung in den Griff zu kriegen.

Dadurch spart man sich den ein oder anderen Euro, wenn man z.B. an der Supermarktkasse überprüfen kann, ob der zu zahlende Betrag korrekt ist. Auch ist es von Vorteil, wenn man z.B. verlockende Handyverträge mit vermeintlich niedrigen monatlichen Kosten auf ihre Gesamtkosten über die gesamte Laufzeit hochrechnen kann.

Hier geht es zum FAZ Artikel.

Natürlich hat Herr Mittring seine Hilfestellungen auch in einem Buch niedergeschrieben, es heißt "Rechnen mit dem Weltmeister: Mathematik und Gedächtnistraining für den Alltag"


04 Februar, 2017

Neues Diktat verfügbar

Seit heute ist wieder ein neues Video unserer Reihe "Deutsch üben - Diktate" auf unserem Youtube Kanal verfügbar.
Wer möchte, kann sich das Video auch gleich hier ansehen:



08 Dezember, 2016

Amazon testet Lebensmittelgeschäft ohne Kasse

Nachdem Amazon seit einiger Zeit wenig erfolgreich versucht, in seinem Online-Versandsortiment auch Lebensmittel zu etablieren, will das Unternehmen alternativ jetzt einen ganz neuen Weg gehen: über neuartige Lebensmittelläden soll der Einstieg in den Markt gelingen. Nebenbei könnte dies auch zu einer Revolutionierung des Einzelhandels führen.

Amazon will bei seinem Schritt in den stationären Lebensmittelhandel ganz neue Konzepte umsetzen: der Kunde installiert vor dem ersten Einkauf einmalig eine App auf dem Smartphone, scannt jedes Mal bei Betreten des Ladens seine App ein, nimmt die Produkte aus dem Regal und packt sie ein. Danach kann der Kunde den Laden wieder verlassen, die App, hat alle Einkäufe registriert.
Die Abrechnung erfolgt automatisch über das Amazon Konto des Kunden. Dieser Service nennt sich Amazon Go - mit dem Versprechen, dass man sich das lästige Anstellen an der Supermarktkasse erspart - sehr verführerisch, finden wir!

Aktuell gibt es zwar nur einen Prototypen in Seattle  und auch nur für Amazon Mitarbeiter - allerdings soll ab 2017 bei erfolgreicher Testphase der bestehende Shop für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Bei entsprechendem Erfolg wird eine weitere Verbreitung der Idee, auch in vielen anderen Bereichen des Einzelhandels, sicherlich nicht lange auf sich warten lassen - schließlich spart sich der Einzelhändler so jegliches Kassenpersonal und gleichzeitig werden vom Kunden zwangsläufig detaillierte Nutzerprofile erstellt...

Hier das Werbevideo für Amazon Go: